MikO MikO

by Michael Ochmann

Keine Ehrfurcht vor Können

by Michael Ochmann am 18. Dezember 2017

Wenn ich etwas aus meinem bisherigen Leben mitgenommen habe, dann dass es keinen Grund gibt davon beeindruckt zu sein, dass Jemand einen bestimmten Task beherrscht. Ich weiß mittlerweile und habe verinnerlicht, dass ich alles lernen kann. Sowas wie “Talent” existiert nicht.

Ich habe viele Menschen getroffen, die mit genau der gegenteiligen Einstellung durchs Leben wandeln. Die betrachten dann Jemanden als “Arkanen Magier”, nur weil er einen Motor reparieren oder Geige spielen kann.

Der hat das aber auch irgendwann gelernt. Und du, ja, genau DU kannst das genauso lernen.

Es ist also durchaus angebracht, Menschen die etwas sehr gut beherrschen den gebührenden Respekt entgegen zu bringen, da sie die Strapazen auf sich genommen haben um diese Disziplin zu meistern, aber weit gefehlt zu behaupten “das werd’ ich nie hinbekommen…“.

Also geh’ vielleicht einfach mal hin, und wechsele zum Bleistift deine Reifen selbst. Das wird vielleicht nicht auf Anhieb wie am Schnürchen laufen, aber zum nächsten Reifenwechsel bist du ein Bisschen schneller geworden. Und im darauffolgenden Jahr vielleicht sogar schon ein Profi. Eventuell hast du sogar Spaß daran?

Und was ist mit Steckdosen wechseln, Gitarre lernen, programmieren lernen oder deinen eigenen 8-Bit Computer entwerfen und bauen? Selbst wenn du beim Lesen jetzt nicht weißt, was ich mit “8-Bit” meine, ist das nicht ganz so abwegig, wie man vielleicht denken könnte. Geh einfach mal ans Werk. Lern’ was, bau’ was, fang an dich selbst zu verwirklichen.

Pantheon Greeter Update

by Michael Ochmann am 23. Januar 2017

Artikelbild

Kurzes Update zu meinem lightdm-webkit2-greeter-Theme “Pantheon”. Ich habe das Theme angepasst, sodass es nun auch wieder einwandfrei mit der neuesten Version von lightdm-webkit2-greeter (Version 2.2.2-1) zusammenarbeitet.

Also, updaten, Spaß haben.

Fehlendes DNS-Loopback ausgleichen

by Michael Ochmann am 12. August 2016

Kunden von Internet-Service-Providern (ISPs) wie Kabel Deutschland (Vodafone) und der Deutschen Telekom, welche deren hauseigene Router/Modem Kombinationen nutzen und einen Server (NAS, Webserver oder Cloud) zu Hause aufsetzen möchten, stoßen auf kurz oder lang auf ein Problem:

Weder die Geräte der Telekom noch die von Kabel Deutschland ermöglichen dem Kunden, das sogenannte “DNS-Loopback” einzuschalten.

Wer jetzt seinem Heimserver eine Domain (z.B. DynDNS) verpassen will, der kann dies zwar für Zugriffe aus dem Internet tun, wird seinen Server allerdings aus seinem lokalen Netz nicht über diese Domain erreichen.

Die Lösung

Ich habe bei meinem Mediacenter, welches ich mit einem Raspberry Pi realisiert habe, als Kunde von Kabel Deutschland genau dieses Problem. Jetzt könnte ich selbstverständlich folgenden Eintrag in der Datei /etc/hosts vornehmen:

bash domain.tld 192.168.0.5

Dann finde ich meinen Server auch im lokalen Netz unter meiner Domain. Das heißt, “auch” ist das falsche Wort. Ich finde ihn nur noch im lokalen Netz, wenn ich ihn von Außerhalb darunter erreichen will, muss ich ständig diesen Eintrag anpassen, also keine gute Lösung.

Der beste Lösungsansatz, den ich gefunden habe, ist auf dem Pi einen Domain-Name-Service (DNS) Server zu installieren, und dort den Eintrag für Lokal vorzunehmen. Hierzu installiere ich einige Softwarepakete auf meinem Pi:

bash sudo apt-get install bind9 dnsutils

Nach der Installation muss im Verzeichnis /etc/bind/ dann die Zonendatei für die gewählte Domain angelegt werden. Für dieses Beispiel wählen wir die Domain server.example.com. Okay, in oben genanntem Verzeichnis erstellen wir die Datei db.server.example.com mit folgendem Inhalt:

;; db.server.example.com
;; Forwardlookupzone für domainname
;;
$TTL 2D
@		IN		SOA		server.example.com. mail.server.example.com. (
                        2006032201		; Serial
                                8H		; Refresh
                                2H		; Retry
                                4W		; Expire
                                3H )	; NX (TTL Negativ Cache)
@                               IN		NS		server.example.com.
                                IN		MX		10 mail.server.example.com.
                                IN		A		192.168.0.9
mikobox				IN		A		192.168.0.9
localhost			IN		A		127.0.0.1
mailserver			IN		A		192.168.0.9

Jetzt muss die neue Zone lediglich noch in der Datei /etc/bind/named.conf bekannt gemacht werden. Dazu einfach ans Ende der Datei folgenden Block hinzufügen:

zone "db.server.example.com" {
    type master;
    file "/etc/bind/db.server.example.com";
};

Im Anschluss muss der Service noch mit sudo service bind9 neugestartet werden, und das wars. Wenn man Glück hat, kann man den DNS direkt im Router eintragen, bei Kabel Deutschland ist es jedoch notwendig, ihn manuell auf jedem einzelnen Rechner in die entsprechende Netzwerkverbindung einzutragen.

Testen

Führt man nun im lokalen Netzwerk vom Client-Rechner den Befehl dig server.example.com aus, sollte die Antwort so ähnlich aussehen:

;; ANSWER SECTION:
server.example.com.	172800	IN	A	192.168.0.5

Ist das der Fall, hat alles funktioniert. Herzlichen Glückwunsch, ihr habt die Schurken überlistet.

Servus, Oma

by Michael Ochmann am 12. Mai 2016

Meine Oma war die frommste Frau die ich kenne. Wenn sie sich nicht um die Familie gekümmert oder gekocht hat, dann hat sie gebetet. In jeder freien Minute. Wenn ihr das keinen Platz im Himmel eingebracht hat, dann sind wir wohl alle dazu verdammt in der Hölle zu schmoren.

Am 11. Mai 2016 hat sie es endlich geschafft. Sie ist ihrem Schöpfer in den Himmel gefolgt, ganz friedlich, im stolzen Alter von 93 Jahren. Die 94 hat sie nicht mehr geschafft, dazu hätte sie noch zwei Monate bei uns bleiben müssen. Aber wie alle Frauen in ihrer Familie musste sie natürlich standesgemäß im Mai gehen, das war klar. Die letzten 20 Jahre hatte sie in jedem Mai furchtbare Angst zu sterben, eben weil alle im Mai gegangen sind. In diesem Jahr war sie nach langer Krankheit denke ich dankbar gehen zu dürfen. Das passt ja auch, denn der Mai ist bei den Katholiken der “Marienmonat”, meine Oma hieß Maria. Maria Hedwig Kranz. Das war ihr Name.

1922 geboren, hatte sie wahrscheinlich nicht das schönste Leben. Die Nachwehen des ersten Weltkrieges, in dem ihr Vater gekämpft hatte, just hinein in den zweiten Weltkrieg, den Wiederaufbau, ja, sogar vor Helmut Kohl und Angela Merkel blieb sie nicht verschont. Dennoch, und das sage ich voller Hochachtung, hat sie in ihrem Leben wohl mehr erreicht, als mir oder euch das vergönnt sein wird.

Sie war mit Opa verheiratet, bis dass der Tod sie schied, hat zwei Kinder großgezogen und ein Haus gebaut. In ihrem ganzen Leben musste sie sich nie Geld leihen, sie hat alles bar bezahlt, so hart haben Oma und Opa gearbeitet. Opa ist schon 1994 gegangen, kurz bevor meine Schwester geboren wurde. Er hat jetzt 22 Jahre auf sie gewartet, ich bin mir sicher, beide sind froh einander wieder zu haben.

Oma hat sich immer eine Hollywoodschaukel im Garten gewünscht, doch nie eine gekauft. Ich weiß nicht warum. Aber wenn ich zum Himmel sehe, und mich ganz doll anstrenge, dann kann ich Oma und Opa Arm in Arm auf einer solchen Schaukel sitzen sehen. Sie hat selbstverständlich eine Kittelschürze an, hellblau, mit kleinen weißen Blüten drauf. Und Opa? Ganz klar, wie eh und je mit Batschkapp und Sonnenbrille. Und wenn ihnen mal langweilig wird, dann steigen sie in einen weißen BMW und schauen sich alles an, was es dort oben zu sehen gibt.

Ich bin Oma sehr dankbar für all die Zeit, die sie für mich geopfert hat. Für das viele sehr sehr leckere Essen. Für die Geschichtsstunden, das gemeinsame Rosenkranz beten, die Arbeit im Garten und den Französischunterricht. Ich weiß nicht ob andere so viel Zeit mit ihrer Oma verbringen, ich für meinen Teil hab jede Minuten davon genossen.

Also sag ich zum Abschied leise: “Servus, Oma!”

Nostalrius Ends

by Michael Ochmann am 17. April 2016

Vor ca. drei Monaten haben Mitglieder unserer Fachschaft einen privaten “World of Warcraft”-Server gefunden. Aber nicht so einen “ich will nichts bezahlen”-Server, sondern einen der Vanilla-WoW, also WoW in seiner ursprünglichen Version von 2006 bereit gestellt hat:

Nostalrius Begins

Wir waren also alle sehr begeistert von dem Projekt, jeder hat sich einen Account angelegt und wir waren drauf und dran eine Gilde zu gründen. Wir sind alle nur sporadische Spieler, wegen Studium und wenig Zeit und so. Wir haben uns also in den drei Monaten alle ca. 16 Level hochgequält (ja, in Vanilla dauert das etwas länger, und nur Gelegenheitsspieler und so) und hatten viel Spaß, weil alles war wie früher.

Mit durchgehend rund 10.000 Spielern auf dem Server kam echtes WoW Feeling der ersten Stunde auf. Das hat nun gehalten bis zum 10. April 2016. Um 23:00 Uhr mitteleuropäischer Zeit wurde der Server abgeschaltet. Für immer. Warum?

Blizzard, die Entwickler- und Vertriebsfirma die hinter World of Warcraft steckt, hat den Betreibern von Nostalrius via US und französischem Anwalt mitgeteilt, dass sie sie vor Gericht zerren, wenn die Server nicht abgeschaltet werden. Darauf hin mussten die Betreiber natürlich einknicken, denn dieses komplett von Freiwilligen ohne Bezahlung umgesetzte Projekt hat nicht die finanziellen Mittel, um sich auf einen Rechtsstreit mit dem großen Publisher Blizzard einlassen zu können.

Blizzard, die Firma, die sich seit zehn Jahren eine goldene Nase verdient, ohne auch nur den kleinen Finger krumm zu machen, straft Leute ab, die einen Service bereitstellen, den Blizzard selbst nicht in der Lage zu sein scheint zu leisten. Viele der Spieler von “Nostalrius” sind verständlicher Weise sehr verärgert, ich eingeschlossen. Allerdings hat sich der Publisher hier meiner Meinung nach ein Eigentor geschossen.

Viele der Spieler auf dem Nostalrius-Server sind auch zahlende Blizzard Kunden, die nur auch auf dem Privatserver gespielt haben, weil sie das Vanilla-Erlebnis haben wollten. Auch diese sind nun recht entrüstet, was sich unweigerlich auf die Subscriptionzahlungen bei Blizzard auswirken wird.

Wer möchte, kann auf change.org eine Petition zur Duldung solcher Vanilla-Privatserver unterzeichnen, hab ich auch gemacht.

Customizing GRUB on Ubuntu 15.10

by Michael Ochmann am 19. Januar 2016

Um das Farbschema vom GRUB-Bootloader unter Ubuntu 15.10 anzupassen, muss die Datei /lib/plymouth/themes/default.grub editiert werden. Der Inhalt gestaltet sich recht einfach:

user@rechner:~$ sudo nano /lib/plymouth/themes/default.grub
    [sudo] Passwort für user:
    # Hintergrundfarbe / background color
    if background_color 255,255,255 ; then
      clear
    fi
    # Markierter Menüeintrag / selected menu item
    set menu_color_highlight=black/light-gray
    # Normaler Menüeintrag / normal menu item
    set menu_color_normal=light-gray/white
    # Übriger Text / normal text
    set color_normal=light-gray/white

Der Hintergrund wird in einem RGB-Wert zwischen je 0 und 255 angegeben, die übrigen Farben im Schema Schriftfarbe/Hintergrundfarbe (foreground color/background color). Die hier zur Verfügung stehenden Farben sind:

Eine Perle für die Ewigkeit

by Michael Ochmann am 31. Dezember 2015

Wer auch immer sich mit Programmierung und IT-Zeug beschäftigt, sollte sich den Talk “Perl Jam” vom 32C3 (Chaos Communication Congress) anschauen. Ich habe noch nie mit Pearl gearbeitet, weiß aber um seine fantasievollen Operatoren (wie z.B. den “Turtle-Operator” @{[]}). Im letzten Jahr hat Netanel Rubin bereits einen Talk über die Sicherheitslücken in der Programmiersprache Perl gehalten und dafür eine Menge Hass von der Perl-Community (bereits während der Q&A Runde auf dem Congress) geerntet. In diesem Jahr hat er allerdings den Vogel abgeschossen.

Sowas habe ich noch nie gesehen. Wenn euch nochmal Jemand sagt, PHP sei eine schlechte, inkonsequente und unsichere Sprache. zeigt ihm diesen Talk. Der beste Teil dreht sich um diesen Codeblock:

use strict;
use warnings;
use CGI;
my $cgi = CGI->new;
if ($cgi->upload('file')) {
    my $file = $cgi->param('file');
    while (<$file>) {
        print "$_";
    }
}

Man würde jetzt denken, da kann nichts passieren, das Programm printet lediglich eine hochgeladene Datei. Weit gefehlt. Das geht da bis zur remote code execution, und das ist ein Code-Snippet aus der offiziellen Perl Doku.

Was die “Programmiersprache” hier tut grenzt an Wahnsinn. Zum jetzigen Zeitpunkt gehe ich davon aus, dass die Entwickler der Interpreter auf LSD waren, als sie das implementiert haben.

Wenn ihr wissen wollt, was genau da abgeht (glaubt mir, ihr wollt das wissen), nehmt euch 30 Minuten und schaut euch den Talk an.

Und benutzt nicht Perl!

Quellen

The $5 Computer

by Michael Ochmann am 27. November 2015

Jetzt muss ich tatsächlich mitten in der Nacht aufstehen, um meinem Ärger Luft zu machen. Die Raspberry Pi Foundation hat den neuen “Raspberry Pi Zero” vorgestellt, der ab sofort für 5,00 $ zu haben ist. In der neuesten Ausgabe des Magazins MagPi wird er sogar verschenkt.

Das Ding sieht interessant aus und für $, hey, give it a go. Also im Netz gesucht, ob das Ding in Deutschland bereits verfügbar ist. Fündig geworden bin ich zuerst bei element14, weil die auch nach Deutschland liefern. Okay, 12,80 € + Shipping aus Amerika, ziemlich teuer, außerdem erst zwei Tage vor Weihnachten wieder auf Lager. Da muss es doch auch was direkt in Deutschland geben. Gibt es, der Elektronikhändler unseres Vertrauens, Pollin Elektronik, kann liefern.

WTF??? 14,95 € + Shipping??

geht ‘s euch zu gut? Der Pi Zero kostet in Murrica fünf (in Worten “5”) Dollar! Das sind aktuell 4,71 €. Das sind 317 Prozent!!

Laut der Raspberrypi Foundation ist der Pi Zero dazu gedacht, dass auch die finanziell schlechtendst gestellten sich einen PC leisten können, um die Elektronik für sich zu entdecken. Da habt ihr aber jemandem mächtig die Suppe versalzen.

Es herrscht Krieg

by Michael Ochmann am 14. November 2015

Okay. Die Situation hat mich wirklich bis 00:45 Uhr wachgehalten, da ich auch zunächst wieder nicht glauben konnte, wie schnell die Situation eskaliert ist. Erst war von einer Schießerei die Rede, dann von einem Bombenanschlag, dann mehrere Bombenanschläge, Notstand, Grenzen zu, Paris steht in Flammen.

Der Krieg kommt, das sollte mittlerweile Jedem klar sein. Zum Einen von innen, durch die ganzen rechten Spinner, zum Anderen von außen, getrieben von Wahnsinnigen, ausgetragen mit Waffen die unser Land immernoch an die Wahnsinnigen verkauft. Ein paar Hundert, oder ein paar Tausend von diesen Wahnsinnigen tanzen unseren Regierungen auf der Nase herum, und niemand traut sich etwas dagegen zu unternehmen.

Und warum zum Geier soll ich jetzt mein fuckin’ Profilbild ändern? Wem hilft das? Warum tut das niemand, wenn jeden Tag hunderte Kinder in Afrika an Hunger verrecken? Das sind rhetorische Fragen, denn ich kenne die Antworten. Aber diese Antworten will keiner hören, weil er damit zugeben müsste, dass er einfach ein Mensch ist, der nach ganz einfachen Mustern handelt, oder eben nicht handelt.

Ich schweife ab. Es sollte euch jedoch merkwürdig vorkommen, dass da wieder alles so gut passt. Islamischer Terrorakt, gefundenes Fressen für die Braunen, Hollande ist wütend, droht mit Konsequenzen, das bestätigt die Wahnsinnigen in ihren Behauptungen, der Westen wolle ihr Land zerstören, die gewinnen weiter an Zuwachs und das Rad dreht sich immer weiter.

Am Ende stehen Waffen, Öl und andere Wirtschaftsinteressen. Wer jetzt noch daran glaubt, das habe mit irgendwelchen Religionen oder Staatsangehörigkeiten zu tun, naja, dem ist nicht mehr zu helfen.

Ich werde jedenfalls nicht mein Profilbild ändern, so sehr mag ich die Franzosen dann doch nicht.

Umstellung auf Jekyll

by Michael Ochmann am 12. November 2015

Zur Zeit kommt es unter Umständen zu kurzen Ausfällen auf meinem Blog. Dies ist begründet durch eine Umstellung von Wordpress auf Jekyll, mehr davon folgt in Kürze.

Ich bitte die Unannehmlichkeiten zu entschuldigen.

Update

Aktuell funktioniert alles bis auf die Kommentarfunktion. Diese wird wohl umgestellt auf eine Mailingliste, da ich externe Dienste wie “Disqus” nur sehr ungern nutzen möchte.